In Grünheide bei Berlin hat sich in der ersten Märzwoche Entscheidendes getan. Bei der Betriebsratswahl in der Gigafactory Berlin hat IG Metall deutlich verloren — und gleichzeitig tauchen Stellenausschreibungen auf, die auf eine baldige Robotaxi-Produktion am Standort hindeuten. Dazu kommt: Die Fabrik arbeitet derzeit mit weniger als 40 % Auslastung. Was bedeutet das alles für europäische Tesla-Käufer?
IG Metall verliert die Betriebsratswahl
Vom 2. bis 4. März 2026 fand in Giga Berlin die Wahl zum Betriebsrat statt. Rund 10.700 Beschäftigte waren wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung lag bei 87 %. Das Ergebnis war eindeutig: IG Metall fiel von 39,4 % (2024) auf nur noch 31,1 %. Die managementnahe Liste Giga United unter Führung der amtierenden Betriebsratsvorsitzenden Michaela Schmitz kam auf 40,4 %. Eine polnische Arbeitnehmerinitiative erhielt 8,3 %.
Das Ergebnis kam nicht überraschend. In den Wochen vor der Wahl hatte Tesla den Druck erhöht. Im Februar rief Tesla die Polizei wegen eines IG-Metall-Vertreters, dem unerlaubte Aufnahmen bei einer Betriebsratssitzung vorgeworfen wurden. Tesla-Chef Elon Musk schaltete sich Ende Februar persönlich ein und warnte in einer Videobotschaft, dass es keine weiteren Investitionen geben werde, falls IG Metall mehr Einfluss gewinne.
Damit bleibt Giga Berlin Deutschlands einziges grosses Automobilwerk ohne gewerkschaftliche Mehrheit im Betriebsrat.
Robotaxi-Produktion: Tesla sucht Ingenieure in Berlin
Parallel zur Betriebsratswahl hat Tesla eine Stelle für einen Senior Electrical Design Engineer im Robotaxi-Programm am Standort Grünheide ausgeschrieben. Die Rolle gehört zum Low Voltage Hardware Team, das Schaltkreisplatinen für die Steuerung von Motoren, Sensoren und Aktuatoren in autonomen Robotaxi-Fahrzeugen entwickelt.
Das ist bemerkenswert, denn die erste Cybercab-Produktion läuft erst in Giga Texas an, mit Massenfertigung ab April 2026. Dass Tesla jetzt schon in Berlin nach Ingenieuren für das Programm sucht, deutet darauf hin, dass die Globalisierung der Cybercab-Produktion schneller kommen könnte als erwartet.
Für europäische Tesla-Fans ist das ein spannendes Signal: Das Robotaxi könnte in den nächsten Jahren nicht nur in Nordamerika, sondern auch direkt aus Berlin kommen — ein europäisches Robotaxi Made in Germany.
Giga Berlin: Unter 40 % Auslastung
Weniger erfreulich ist die aktuelle Produktionslage. Laut einem Bericht des Handelsblatt vom 2. März 2026 arbeitet Giga Berlin mit weniger als 40 % Kapazitätsauslastung. Tesla hat 2025 insgesamt über 200.000 Fahrzeuge in Grünheide produziert, aber die Nachfrage in Europa blieb hinter den Erwartungen zurück.
Der Werksleiter hat die Zahlen des Handelsblatt teilweise zurückgewiesen und betont, dass Tesla die Produktion im ersten Quartal 2026 gegenüber dem vierten Quartal 2025 steigern will. Die Nachfrage nach dem Model Y zieht wieder an — im Februar 2026 verzeichnete Tesla europaweit ein Plus von 10 % bei den Zulassungen, in Deutschland sogar +59 %.
Tesla-Verkäufe in Europa erholen sich
Nach einem schwierigen 2025 zeigt sich in den ersten Monaten 2026 eine klare Erholung. Im Februar 2026 wurden europaweit 17.425 Tesla-Fahrzeuge zugelassen — ein Plus von 10 % gegenüber dem Vorjahr. In einzelnen Märkten war das Wachstum noch deutlicher:
- Portugal: +112 %
- Spanien: +74 %
- Deutschland: +59 %
- Frankreich: +55 % (3.715 Zulassungen — stärkster Markt im Februar)
- Norwegen: +32 %
Diese Zahlen zeigen, dass Teslas Strategie — wettbewerbsfähige Preise, verbessertes Model Y und Model 3 Highland, sowie die stärkere FSD-Präsenz — in Europa Wirkung zeigt.
Was bedeutet das für Tesla-Käufer?
Für alle, die gerade über einen Tesla-Kauf nachdenken, sind die Nachrichten aus Giga Berlin überwiegend positiv:
- Standort gesichert: Das Wahlergebnis bedeutet, dass Tesla weiter in Grünheide investieren wird. Die Drohung, Expansion zu stoppen, ist vom Tisch.
- Robotaxi-Zukunft: Wenn das Cybercab in Berlin produziert wird, stärkt das den Standort langfristig und sichert Arbeitsplätze.
- Steigende Produktion: Mehr Auslastung bedeutet kürzere Lieferzeiten für europäische Käufer.
- Quartalsende nutzen: Bis zum 31. März (Q1-Ende) beschleunigt Tesla traditionell die Auslieferungen. Lagerfahrzeuge sind oft schneller verfügbar.
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FAQ
Was ist bei der Betriebsratswahl in Giga Berlin passiert?
Bei der Betriebsratswahl vom 2. bis 4. März 2026 hat IG Metall deutlich verloren. Der Gewerkschaftsanteil sank von 39,4 % im Jahr 2024 auf 31,1 %. Die managementnahe Liste Giga United gewann mit 40,4 % der Stimmen. Rund 10.700 Beschäftigte haben gewählt — die Wahlbeteiligung lag bei 87 %.
Plant Tesla das Robotaxi in Giga Berlin zu produzieren?
Ja. Tesla hat eine Stelle für einen Senior Electrical Design Engineer im Robotaxi-Programm am Standort Grünheide ausgeschrieben. Das deutet darauf hin, dass Tesla die Cybercab-Produktion schneller als erwartet nach Europa bringen will. Die erste Produktion läuft bereits in Giga Texas an.
Wie viel Kapazität nutzt Tesla Giga Berlin aktuell?
Laut Handelsblatt lag die Auslastung der Gigafactory Berlin im Februar 2026 bei unter 40 %. Tesla hat 2025 über 200.000 Fahrzeuge dort produziert und plant für Q1 2026 eine Steigerung gegenüber Q4 2025.
Was bedeutet das für Tesla-Käufer in Deutschland und Europa?
Die Ergebnisse sprechen für Stabilität am Standort: Tesla wird weiter in Grünheide investieren, das Robotaxi könnte in den nächsten Jahren aus Berlin kommen, und die Produktion des Model Y soll steigen. Wer jetzt einen Tesla kauft, profitiert ausserdem vom Referral-Code carlo719460 und spart bis zu 500 € beim Kauf.
Veröffentlicht: 9. März 2026 | Alle Angaben ohne Gewähr. Aktuelle Preise und Angebote auf tesla.com prüfen.